Business · 2026-10-23 · Morgenausgabe
Reiche Chinesen verlagern Offshore-Gelder auf US-Banken
Reiche Chinesen verlagern Offshore-Vermögenswerte auf US-Bankkonten und verschieben Kapital aus traditionellen Häfen wie Singapur und Hongkong. Die Kapitalflucht folgt einer Ankündigung Pekings im Juli, eine 20%ige Steuer auf Einkommen und Gewinne aus Übersee-Treuhandfonds einzuführen, die von seinen Steueransässigen gehalten werden. Privatbanker und Anwälte berichten seit der Politikänderung von einem Anstieg der Anfragen.
Die USA bieten einen entscheidenden Vorteil: Sie fallen nicht unter den Common Reporting Standard (CRS), einen OECD-Rahmen, über den mehr als 100 Jurisdiktionen Finanzdaten automatisch austauschen. Diese wahrgenommene Undurchsichtigkeit, kombiniert mit Anlageinstrumenten, die die Steuererklärungspflichten für Nichtansässige reduzieren können, ist die Hauptattraktion für diejenigen, die Vermögenswerte außerhalb der Reichweite Pekings halten wollen.
Das Manöver ist jedoch ein riskantes Spiel. Anwälte warnen, dass die Überweisung von Geldern von Banken in Singapur oder Hongkong eine sichtbare Aufzeichnung für die chinesischen Behörden schafft. Laut einem Anwalt reicht eine Aufzeichnung der Überweisung allein aus, damit Peking die Steuer erhebt. Wie Clifford Ng, Partner bei der Anwaltskanzlei Zhong Lun in Hongkong, bemerkte: „Verstecken ist keine Steuerplanung.“
Zusammenfassung von Cup of News mit KI aus den unten genannten Quellen. Den vollständigen Beitrag finden Sie im Original.
Quellen lesen
- Wealthy Chinese move offshore money to US banks as Beijing’s tax net widens
- Chinese high-net-worth individuals move offshore funds to U.S. banks amid Beijing's tax expansion
- Why China is cracking down on billionaires and offshore wealth
- China's wealthy brace for a widening tax net as Beijing closes in
- China Tax Crackdown Forces Wealthy Investors to Assess Their Offshore Trusts
Zehn Meldungen, zweimal am Tag. Ruhig, ohne Benachrichtigungen.
App holenWeitere Meldungen dieser Ausgabe
- Erdbeben in Tibet tötet 16; über 12.000 nach Nachbeben umgesiedelt
- Sudan: RSF griff systematisch Krankenhäuser in el-Fasher an, so eine Untersuchung
- Neugeborene Zwillinge im Jemen kämpfen inmitten der Hungerkrise ums Überleben
- WHO warnt vor komplexem Ebola-Ausbruch, da Virus Nigeria erreicht
- Saabs Aufträge verdreifachen sich, beflügelt durch Kampfjet-Deal mit der Ukraine
- Bridgewater China reduziert Gold, wird „optimistisch“ bei lokalen Aktien
- Prime Editing verändert erstmals DNA im menschlichen Körper
- Modernas mRNA-Impfstoff reduziert Melanom-Rezidive um 42%
- Griechenland verbietet Kindern unter 15 Jahren die Nutzung sozialer Medien